CHROMA – Schleifsteine und Schleifzubehör

Schleifstein ist nicht gleich Schleifstein

Genauso wenig wie Messer gleich Messer ist, ist Schleifstein gleich Schleifstein! Die Unterschiede in der Qualität sind enorm und tragen wesentlich zum gewünschten Ergebnis – ein scharfes Messer – bei. Die meisten Anwender achten nur auf die Körnung, die meist nach der japanischen Norm JIS R6001 angegeben werden. Die Körnung ist aber nur die halbe Wahrheit. Schleifsteine unterscheiden sich auch in den Schleifpartikeln und besonders in der Bindung. Schleifsteine sind eine Wissenschaft für sich!

Immer wieder treffen wir Verbraucher, die beim Schleifen verzweifeln. Meistens liegt es am Stein. Die haben einfach keinen guten Schleifstein! Und selbst ich, der viel Erfahrung beim Schleifen gemacht hat, kann auf diesen in der Regel deutlich billigeren Steinen meine Messer einfach nicht richtig scharf bekommen. Am Schleifstein sparen bedeutet an der falschen Stelle zu sparen. Wir empfehlen eher auf ein Messer zu verzichten, als einen billigen Schleifstein zu erwerben.

Wer billig kauft, kauft zweimal – leider nicht bei Schleifsteinen – Oft hören wir von Endverbrauchern, die das Schleifen ihrer hochwertigen Messer entnervt aufgeben. Ihre Beratung war in diesem Fall umsonst.

Einige Steine sind sehr weich und weisen einen hohen Verschleiß auf, andere sind zu hart und geben kaum Schleifpartikel frei, verbiegen eher die Schneide statt sie zu schleifen. Andere passen gar nicht zu den Klingen.

Ein schnelles und optimales Ergebnis kann NUR bei Messern mit authentischen, japanischen „V“-Schliff erfolgen. Einige Marktteilnehmer werben bei Ihren original japanischen Messern mit einem konvexen Schliff, konvex bedeutet gewölbt. Der gesunde Menschenverstand sagt „konvex auf flach das kann nicht passen und wird eine mächtige Wackelpartie auf dem Schleifstein“. Ein Nachschleifen mit einem hochwertigen Schleifstein ist demnach NICHT besonders gut möglich. Vergleichen Sie selbst!

Messer von [kochmesser.de] tragen den authentischen, japanischen „V“-Schliff (außer Berta und Tradition). CHROMA Schleifsteine sind auf die Bedürfnisse des „V“-Schliffs ausgelegt. Ein guter Schleifstein gibt seine Schleifpartikel schnell und gleichmäßig frei. Für den richtigen Winkel haben wir auch die praktischen STG Schleifhilfen.

Machen Sie selbst den Test und schleifen mit einem billigen Stein. Wir haben uns ganz bewusst für die CHROMA Steine als unsere wichtigsten Steine entschieden, weil diese besonders einfach beim Schleifen gehen. Der „Lieblingsstein“ nahezu aller [kochmesser.de] Mitarbeiter ist der ST-1000. Bei uns werden die Steine mehrmals täglich verwendet und weisen trotz intensiver Benutzung kaum Verschleißerscheinungen auf.

Auf dem CHROMA ST-1000 flutscht das Messer nur so und ist sehr schnell wieder extrem scharf, wenn es vorher noch eine gute Schärfe hatte.Die Stiftung Warentest schreibt über diesen Stein: „… Schärft insgesamt sehr gut und schont die Klingen. Nutzt sich kaum ab und ist gut verarbeitet, sollte aber nicht herunterfallen, da der Stein auseinanderbrechen kann.“ Gesamtergebnis GUT – Zur Abwertung führte, dass der Stein brechen kann, wenn er fällt. Also, nicht fallen lassen! Die Stiftung Warentest attestiert dem ST-1000 Standsicherheit, so dass er nicht leicht runterfallen kann.

Alle unsere Chroma Steine sind einfach zu benutzen. Aber wie immer im Leben, ist der preiswerte ST-2/8 z.B. längst nicht so gut wie der teurere ST-1800. Auch der ST-1800S bekam ein GUT der Stiftung Warentest, bei sehr guten Schleifergebnissen.

Es gilt die Formel: Je hochwertiger das Messer, desto hochwertiger der Schleifstein.

Unsere besten Schleifsteine sind der ST-240 (für stumpfe Messer oder für kleinere Reparaturen), der ST-1000 (als Standard) und der ST-3/8 als Fein- und Polierstein. Außerdem der ST-1/3 für geübte Anwender.

Der Trick: Das Messer nicht stumpf werden lassen, sondern regelmässig schleifen.

Schleifen ist simpel! Selbst unser, manchmal handwerklich ungeschickter, aber stets geschätzter, Boss bekommt seine Messer wieder akzeptabel scharf. Gut Schleifen ist eine Kunst, die jedoch für Jedermann erlernbar ist! Perfekt Schleifen dauert Jahre. 😉

Wer sich einmal an scharfe Messer gewöhnt hat, kann mit stumpfen Messern, wie sie vermutlich in mindestens 90 % der Haushalte vorkommen, gar nicht mehr arbeiten!

Wetzstähle sind bei den harten japanischen Klingen aufgrund der Klingengeometrie nicht sinnvoll nutzbar. Diese sind nicht zum Schleifen der Messer gedacht, sondern richtet den Schneidgrat der Klinge wieder auf. Auch die Warentester empfehlen Schleifsteine für japanische Klingen.

Kaufen Sie ein Messer weniger, dafür aber einen guten Schleifstein.
Schleifen Sie regelmäßig Ihre Messer, bevor diese stumpf werden. Machen Sie den Tomatentest zur Feststellung der Schärfe Ihrer Kochmesser

Es sollte immer die gleiche Person die Messer schleifen. Jeder hat einen individuellen Winkel, auf den er das Messer einschleift. Wenn nun der Winkel geändert wird, wird das Messer stumpfer als nach dem letzten Schleifen.

Anfänger sollten einen Schleifhilfe benutzen, wir empfehlen die preiswerte CHROMA ST-G Schleifhilfe

Stiftung Warentest (1/10) zum Thema Wetzstähle und japanische Messer: „Wetzstähle sind für japanische Messer nicht geeignet.“ Die sind oft härter als die Stäbe. Sie sollten NICHT gewetzt werden, damit die empfindlichen Klingen nicht leiden.

Wenn man den Schleifstein oft benutzt, bildet sich eine Kuhle. Mit einer Kuhle bekommt man die Messer nicht mehr scharf. Zu begradigen dieser Kuhle ist der kleine Stein Shusei Toishi. In Japan sieht man nach Feierabend nachts oft Köche am Rinnstein, die dort ihre Steine begradigen.

Hier noch ein Auszug aus dem Schleifstein-Test der Stiftung Warentest (1/10), Schleifsteine betreffend: „Schonend scharf auf nassem Stein.”

Als Nonplusultra gelten Schleifsteine, die mit Wasser getränkt werden. (Anmerkung: Dies gilt auch für Profis. Allerdings testet die Stiftung Warentest ausschließlich für Endverbraucher.) Nasses Schleifen hat durchaus Vorteile: Das Verfahren ist intensiv und schonend zugleich. Die Schneiden werden glatt, sehr scharf und das Ganze hat einen nahezu meditativen Charakter. Sanft, gleichmäßig und wiederholt reiben die Klingen unter leichtem Druck und mit einem Winkel von etwa 15 Grad über den Stein. Der Schleifschlamm, der dabei entsteht, wird ab und zu angefeuchtet und weiter geht es.

Bei Kombinationssteinen mit zwei Körnungen lassen sich mit der gröberen Seite sogar beschädigte Klingen reparieren. Die mittlere Körnung ist richtig zum regelmäßigen Schärfen. Für echte Japanmesser ist Nassschleifen Pflicht, aber auch für europäische Messer die schonendste Art. Nachteil der Steine: Sie sind bruchempfindlich und sollten nicht herunterfallen und das Arbeiten damit erfordert Geduld und Übung. Dies gilt auch für die Schärfbank und den Schärfhut.

Tipp:

Kaufen Sie den Stein nicht zu klein, damit auch lange, breite Messer Platz haben. Wichtig ist auch eine ausführliche Anleitung. Manche Anbieter haben sogar Videofilme zum Bestellen. (Anmerkung: Bei unseren Schleifsteinen, mit Ausnahme des recht preiswerten ST-2/8, sind die Videofilme gratis dabei!)

Den gesamten Test können Sie auch bei der Stiftung Warentest abrufen:
https://www.test.de/themen/haus-garten/test/-Messerschaerfer/1835221/1835221/1836374/

Nur ein scharfes Kochmesser ist ein gutes und sicheres Messer! Lassen Sie Ihre Küchenmesser nicht stumpf werden!