Quelle: Märkische Allgemeine, Dahme Kurier, 08.01.2008Ganz scharfe Gegend VergleichKochmesser aus dem Dahmeland schnitten bei Warentest besonders gut abWILDAU - Das Jahr fängt ja gut an für die Firma „Kochmesser.de“. Bei einem Vergleich der Stiftung Warentest schnitt ein Messer, das von dem Unternehmen aus Wildau vertrieben wird, besonders erfolgreich ab. In der ersten Ausgabe der Zeitschrift wird das Global-Messer, das aus Japan importiert wird, mit Note 1,8, also „Gut“ bewertet. Über diese Nachricht haben sich Geschäftsführer Sebastian Bartsch und seine Mitstreiter natürlich riesig gefreut, auch wenn sie für das Weihnachtsgeschäft gerade alle Hände voll zu tun hatten. „Die Ergebnisse wurden uns per Mail schon vor der Veröffentlichung mitgeteilt“, so der Chef. Dass die Messer getestet werden sollten, hatte sich schon angekündigt, weil ein Firmenprofil angefordert worden war. Bartsch: „Aber wir wussten nicht, wann die Tester sich die Messer aus dem Handel holen und ausprobieren.“ 14 Klingen aus verschiedenen Unternehmen sind dann auf Küchentauglichkeit geprüft worden. Bei dem 89 Euro teuren Global G-02-Messer schwärmten die Tester: „Als einziges im Test kommt es sowohl in der Klingenschärfe und Schnittqualität als auch in der Schneidhaltigkeit auf sehr gut“. Für die Firma, die sich 2006 in Wildau niedergelassen hat, ist das Lob eine Bestätigung ihrer Arbeit. „Viele Gourmetköche wie Ralf Zacherl, Eckart Witzigmann oder Tim Mälzer nutzen schon unsere Messer“, so Bartsch. Seit November werden am Firmensitz in der Dr.-Richard-Sorge-Straße 66 auch in einem Geschäft Messer verkauft. Sie können an Ort und Stelle getestet werden. Dieses Jahr ist noch eine Kochschule geplant.
Gut abgeschnittenSchärfste Messer kommen aus dem DahmelandWILDAU - Bei einem Test der Stiftung Warentest hat sich herausgestellt: Das schärfste Kochmesser kommt aus Wildau (Dahme-Spreewald). Es wird von der Firma „Kochmesser.de“ direkt aus Japan eingeführt und im Handel in Deutschland angeboten. Für das rund 80 Euro teure Messer „Global“ gab es von den Testern die Note 1,8. Insgesamt wurden 14 Kochmesser geprüft. Für Geschäftsführer Sebastian Bartsch in Wildau ist das Ergebnis ein Grund zur Freude, aber keine Überraschung. „Diese Messer sind bei uns schon längere Zeit der Renner“, meint er. „Sie werden auch von vielen bekannten Gourmetköchen wie Ralf Zacherl oder Tim Mälzer verwendet.“ Die Vertriebsfirma, die sich im August 2006 im Dahmeland angesiedelt hat, eröffnete im November an ihrem Standort auch einen Shop, in dem Messer von 13 bis 700 Euro gekauft und an Ort und Stelle geprüft werden können. Inzwischen versorgen sieben Mitarbeiter Händler in ganz Deutschland mit den scharfen Sachen. In diesem Jahr sollen auch Kochkurse angeboten werden, vielleicht sogar mit Promi-Köchen. Das Global-Messer aus Wildau überzeugte die Tester. „Als einziges kommt es sowohl in der Klingenschärfe und Schnittqualität als auch in der Schneidhaltigkeit auf sehr gut“, urteilten sie. Die Brandenburger schnitten damit besser ab als die namhafte Konkurrenz aus Solingen und Geisslingen. In einer weiteren Kategorie landete ein anderes Wildauer Messer auf dem zweiten Platz.
Quelle: Märkische Allgemeine, Dahme Kurier, 23.11.2007Scharfe Sachen Messer-Firma eröffnete Shop und plant eine KochschuleWILDAU Vor einem Jahr ist die Vertriebsfirma „Kochmesser.de“ von Rockstedt (Niedersachsen) nach Wildau gezogen. Inzwischen versorgen die sieben Mitarbeiter Händler in ganz Deutschland mit ihren scharfen Sachen, die sie vor allem aus Japan beziehen. Jetzt eröffnete die Firma auch einen Shop am Firmensitz in der Richard-Sorge-Straße 66. „Die Leute haben öfter schon mal bei uns reingeguckt“, so Geschäftsführer Sebastian Bartsch. „Nun haben wir uns entschlossen, unsere Messer auch vor Ort zu verkaufen.“ Es habe sich gezeigt, dass nicht nur gastronomische Einrichtungen oder Promiköche wie Tim Mälzer, Ralf Zacher oder Kolja Kleeberg gern mit diesen Küchengeräten hantieren. Bartsch: „Auch Privatpersonen lassen sich schon mal ein gutes Messer etwas mehr kosten.“ Die Spanne reiche da von 12 bis 700 Euro. Für Bartsch ist es nicht ungewöhnlich, dass sich jemand ein handgeschmiedetes Kochmesser für 700 Euro kauft. „Kochen ist ja für viele Menschen ein Hobby, das regelrecht zelebriert wird. Andere geben viel Geld für eine gute Angel oder für andere Dinge aus. Und manche haben gern ein schönes und scharfes Messer in der Hand.“ Meistens sind es die Männer, die darauf gesteigerten Wert legen, so seine Erfahrung. Oder es kommen Frauen, die ein Messer für ihre Männer kaufen wollen. Dann stehen sie vor der Palette und lassen sich vom Kartoffelschäl- bis zum Sushimesser alles zeigen. Wer kennt sich schon auf Anhieb aus, ob nun ein Messer von Haiku, Global oder Ferran Adria besser ist? Zumindest kann der Experte jedem Kunden auf den Weg geben, wie man mit Messern umgehen sollte. Sie gehören nicht in die Geschirrspülmaschine, werden nur abgespült und abgetrocknet. Mit Messern wird geschnitten und nicht gehackt. Man sollte Holzbretter drunter legen, weil das Material nachgibt. Und manchmal muss man sie auch schärfen. Das bleibt einem auch bei den teuren Ausführungen nicht erspart. „Ein Messer, das immer scharf bleibt, gibt es noch nicht“, so der Chef. Weitere Tipps könnte es bald in Veranstaltungen geben, die gerade geplant werden. Bartsch: „Nächstes Jahr wollen wir Kochkurse anbieten. Vielleicht sogar mit dem einen oder anderen Profi aus dem Fernsehen.“
Quelle: Märkische Allgemeine, Dahme Kurier, 17.04.2007MÄRKER & MÄRKTE: Der Mercedes unter den MessernChristian Romanowski beliefert Küchen Seinen Arbeitstag beginnt Christian Romanowski damit, den Computer hochzufahren und Emails zu beantworten. So weit – so gut, wird sich mancher Märker jetzt denken, das mache ich genauso. Aber die wenigsten werden dabei den Ausblick von Christian Romanowski haben. Der 47-jährige Unternehmer schaut von seinem Schreibtisch auf der Sonneninsel Teneriffa nämlich direkt auf den Atlantik. Die meisten Nachrichten verschickt Romanowski nach Wildau (Dahme-Spreewald), wo sich seit August 2006 der Sitz seiner Firma Kochmesser.de befindet. Das Unternehmen importiert Küchenmesser vornehmlich aus Japan und verkauft sie auf dem deutschen Markt. Die Preisspanne reicht von zehn bis 3000 Euro. Die Spezialität des Hauses sind teure und besonders scharfe Messer. "Wir verkaufen den Mercedes unter den Messern", sagt Romanowski. Christian Romanowski. Foto: privat Vor rund 25 Jahren gründete der gebürtige West-Berliner die Firma, die bis 2006 in einem kleinen Ort in der Nähe von Bremen zu Hause war. Im vergangenen Sommer dann der Umzug nach Wildau – "zurück in die Heimat", wie Romanowski sagt. Das hatte vor allem einen privaten Grund: Die zwölfjährige Tochter Gioia, die bei seiner ehemaligen Frau aufwächst, geht auf das Wildauer Gymnasium. Mit seinem neuen Firmensitz ist Romanowski zufrieden: "Wir wurden sehr herzlich empfangen." Dennoch ist er nur selten bei seinen elf Beschäftigten. Etwa alle sechs Wochen kommt er von den Kanaren eingeflogen. Das tägliche Geschäft wird über den Computer abgewickelt. "Der Brandenburger gibt bisher nicht so viel Geld für Messer aus", sagt Romanowski, "aber das wird sich ändern." In Zukunft soll es statt eines neuen Handys eher mal ein neues Küchenmesser sein. Bis es soweit ist, wird der Standort Wildau weiter ausgebaut. Ein Geschäft ist in Planung und eine Kochschule – sicher dann auch mit Spezialitäten aus Teneriffa. dcl
Quelle: Märkische Allgemeine, Dahme Kurier, 23.08.2006Scharf aufs Dahmeland Messer-Vertriebsfirma zieht her und sucht drei neue MitarbeiterWILDAU Die Vertriebsfirma „Kochmesser.de“ zieht gegenwärtig von Rockstedt (Niedersachsen) nach Wildau um. Sie richtet sich auf dem 6000 Quadratmeter großen ehemaligen Gelände des Unternehmens Max Völkl in der Dr.-Richard-Sorge-Straße 66 ein. Hier wurden ein Verwaltungsgebäude und zwei Hallen erworben. Damit wird ein Hauch der feinen Küche ins Dahmeland wehen. Firmen-Chef Christian Romanowski versorgt nach eigenen Angaben 600 Einzelhändler und auch zahlreiche Gourmet-Köche – so Eckart Witzigmann, Tim Mälzer und Ralf Zacherl – mit importierten scharfen Messern vor allem aus Japan. Die Palette reicht von 19 bis 8400 Euro teuren Stücken. Dass es den Unternehmer ausgerechnet nach Wildau zog, hat einen ganz persönlichen Grund. „Meine Tochter besucht das Gymnasium Villa Elisabeth in der Eichstraße in Wildau“, erzählt er. „So habe ich die Gegend kennen gelernt und auch einen geeigneten Standort gefunden.“ Außerdem sei er in Berlin geboren und es habe ihn wieder zurück gezogen. In das scharfe Messergeschäft sei er nur durch einen Zufall gekommen, sagt er. „Ich habe früher alles mögliche Designer-Zeug importiert und irgendwann waren darunter auch ein paar schöne Messer aus Japan. Ich wusste damals gar nicht, was für ein Schatz das war.“ Plötzlich wurden die Messer immer wieder von einem Spitzenrestaurant in München geordert. Christian Romanowski wunderte sich anfangs noch darüber, stellte sich aber bald ganz und gar auf diesen Trend ein. Seit 20 Jahren ist er nun in der Branche tätig und freut sich natürlich, dass in den Küchen immer mehr Wert auf die Qualität der Messer gelegt wird. Versorgte er bisher vor allem andere Geschäftsleute und Händler, so soll in Wildau in diesem Jahr auch noch ein Laden eröffnet werden. Außerdem plant der Kochmesser-Chef eine Gourmet-Kochschule, in der Sterneköche andere Kollegen und auch ambitionierte Hobbyköche ausbilden werden. Diese Schule wird es voraussichtlich im nächsten Jahr geben. Erst einmal muss der Umzug gemeistert werden. Von den ursprünglich sechs Kollegen kommen nur drei mit nach Wildau. Deshalb werden noch drei weitere Mitarbeiter gesucht – für das Lager und die Sachbearbeitung. Außerdem wird noch ein Gärtner mit Hausmeisterfähigkeiten für stundenweisen Einsatz gebraucht. Interessenten können sich bei der Firma unter
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bewerben. Einen Überblick über die Kochkünste im Dahmeland hat sich Gourmet Romanowski noch nicht verschafft. Nur eines weiß er schon nach einem Besuch: „Im Café am Schloss Königs Wusterhausen schmeckt der Kuchen sehr gut und der Kaffee auch.“
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