Störzucht und KaviererzeugungDatum: 29. 08. 2006Gourmet Report Archiv
Eine iranische Regierungsdelegation hat sich am 23. August
2006 in der Aquakulturanlage von Caviar Creator in Demmin
über Störzucht und Kaviarproduktion in Aquakulturanlagen informiert.
Erstmals besuchte damit eine Regierungsdelegation aus einem
der klassischen Kaviar erzeugenden Länder die Störfarm in Demmin.
Die «Internationale Artenschutzkonvention der Vereinten Nationen - CITES» hatte zu Beginn dieses Jahres den weltweiten Export von Wildkaviar verboten. Damit soll der letzte noch verbliebene Bestand der Störe im Kaspischen Meer geschützt und der illegale Handel mit Wildkaviar erschwert werden. Das Interesse der Fachwelt konzentriert sich daher zunehmend auf die Kaviarerzeugung in geschlossenen Aquakultur-Anlagen. Iran gehörte traditionell neben Russland zu den weltgrößten Kaviarexporteuren. Der iranische Kaviar - insbesondere der Beluga - genießt Weltruf. Die Kaviarerzeugung steht im Iran unter Aufsicht der staatlichen Gesellschaft «Shilat». Caviar Creator plant im Iran den Bau einer eigenen Aquakulturanlage - gemeinsam mit einem iranischen Partner. Die Verträge mit dem dortigen Investor sind bereits unterschrieben. Allerdings bedarf das Joint ventures noch der staatlichen Genehmigung. Auch deshalb war dieser Besuch von größter Bedeutung.
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