Qualität von LCD-FernsehernDatum: 16. 05. 2006Gourmet Report Archiv
Die Qualität von LCD-Fernsehern bewegt
sich mittlerweile auf einem hohen Niveau - zumindest bei
Markengeräten ist das Risiko eines Fehlkaufs nur noch gering. Das
geht aus einem Test des Fachmagazins "video" hervor, das in seiner
neuen Ausgabe (6/2006) sieben aktuelle Geräte zwischen 1.300 und
1.900 Euro mit 80 Zentimetern Bilddiagonale im 16:9-Format getestet
hat.
Alle Testkandidaten tragen das HD-ready-Logo und können somit nicht nur hoch auflösende Bilder darstellen, sondern sind darüber hinaus auch in punkto Anschlüsse fit für die Zukunft. "video" verrät, welche Modelle in punkto Bildqualität, Bedienung und Ausstattung die Nase vorn haben. "video"-Kauftipp mit der besten Bildqualität ist der Toshiba 32 WL 66 Z für 1.800 Euro. Das Gerät überzeugt mit natürlicher Farbgebung und sattem Schwarzwert, wobei Anwender für ein optimales Bild die Funktion "Schwarzanpassung" abschalten sollten. Darüber hinaus punktet der Toshiba mit seiner guten Bewegungsdarstellung, die vor allem bei Sportübertragungen wichtig ist. Eine übersichtliche Menüführung sowie zwei HDMI-Buchsen, an denen Nutzer sowohl einen DVD-Player als auch einen HDTV-Receiver für hoch auflösenden TV-Empfang anschließen können, runden die gute Gesamtvorstellung ab. Kritik gibt es allerdings für den durchschnittlichen, wenig natürlichen Klang. Wer einen einfach zu bedienenden LCD-Fernseher sucht, sollte einen Blick auf den "video"-Testsieger Grundig Vision II 32 (rund 1.800 Euro) werfen. Das mit einem robusten Gehäuse ausgestattete Modell besticht durch seine vorbildliche Benutzerführung. So bringt ein Knopfdruck auf der Fernbedienung zu jedem Menüpunkt einen Hilfstext auf den Bildschirm, was bereits die Installation deutlich erleichtert. Das Bild wirkt harmonisch und kräftig leuchtend, allerdings fällt laut "video" der Schwarzwert mager aus. Weiterer Kritikpunkt: Als Digitaleingang hat das Gerät lediglich eine so genannte DVI-Buchse, während alle Test-Konkurrenten auf die fortschrittlichere HDMI-Schnittstelle setzen. Viel Ausstattung für ihr Geld bekommen Anwender mit dem Samsung LE-32 R 73 (etwa 1.900 Euro). Neben einem HDMI-Anschluss besitzt der zweite "video"-Testsieger sogar einen DVB-T-Tuner für den Empfang digitaler Antennensignale, was die Anschaffung eines entsprechenden Receivers erspart. Für 100 Euro weniger gibt es das Modell aber auch ohne DVB-T. Gute Noten bekommt der Samsung für seine Bildqualität, wobei den "video"-Testern besonders die ausgewogene Farb- und Kontrastabstimmung im "Film-Modus" sowie bei DVD- und Digital-TV-Zuspielungen positiv auffiel. Nachholbedarf besteht dagegen noch bei der umständlichen Benutzerführung.
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