Restaurantkritik: "Restaurant Philippsthal", BrandenburgDatum: 02. 05. 2009Gourmet Report Archiv
Tagesspiegel Restaurantkritiker Bernd Matthies besuchte Küchenchef Guido Kachel in seinem Restaurant in Philippsthal: "Mir hat es in Philippsthal insgesamt sehr gut gefallen. Das Restaurant ist ein adrettes, in den Schatten der kleinen Küche geducktes Backsteinhaus mit kleiner Terrasse, drinnen schlicht kitschfrei, aber mit offener Küche durchaus anheimelnd eingerichtet"
Beim Essen ist man auf dem richtigen Kurs; man könnte dies oder das sicher noch besser machen, aber angesichts der Preise, die bei 6 Euro für Suppen beginnen und bei 21 Euro für ein Steinbuttfilet als Hauptgang enden, ist das Optimum schon nahezu erreicht (vier Gänge: 38,50 Euro). Vor allem: Hier wird endlich einmal herzhaft gewürzt, hier schmecken die Sachen nach was und hauchen nicht ihr Leben bei der rituellen Suche nach dem Eigengeschmack in Fadheit aus. Thunfisch, gottlob noch gerade eben rosa, auf Spargelsalat, eine kernig-aromatische, mit viel Kartoffeln auf Volumen getrimmte Bouillabaisse mit köstlicher Safran-Mayonnaise, Kaninchenterrine (guter Geschmack, etwas krümelig, zu wenig Fett) mit marinierten Gemüsen und Senfkörnerchutney, Ragout von Kalbsherz und -niere mit Balsamico – derlei Originelles geht hier als Vorspeise heraus und passt genau zu den Erwartungen, die ein anspruchsvoller Landbesucher dort drunten haben sollte. Endlich mal nicht nur langweilige Salate!
Lesen Sie die gesamte Restaurantkritik im Berliner tagesspiegel: http://www.restaurant-philippsthal.de/
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