Restaurantkritik: Aigle d'Or, ElsassDatum: 26. 09. 2009Gourmet Report Archiv
Unser Leser D. Neckermann besuchte das Restaurant Aigle d'Or im Hotel a la Ferme in Osthouse, Elsass und war wenig begeistert - die nächsten 2 Tage verbrachte er im Krankenbett
Samstag 22. August 09, 12:15h, im “Aigle d'Or”, Osthouse, Elsass: An den Tischen im Hof kam um 12:15 zwar Personal vorbei auch die Video Kamera im Hof zeigte auf mich als einzigen Gast, doch wollte die Kellnerin erst nach ca 20 Minuten wahrhaben, dass ich vielleicht was bestellen moechte. Ein Dezi einfachen Gewuerztraminer sollte es sein.
Dann kam die Karte und ich bestellte eine Hausspezialitaet:
Diese gab den ausdruecklichen Hinweis, dass ich dafuer ca 15 Minuten warten muesste, was ich gerne annahm, denn Zeit spielte an diesem sonnigen Samstag keine Rolle fuer mich. - Zu meiner Ueberraschung kam nach nur 3 Minuten der komplette Teller auf meinem Tisch. Als Hobbykoch sah ich sofort, dass diese zwei dicken panierten Kroketten bereits zwei mal die Pfanne besuchten und das Gemuese leider etwas verkocht war. Nur die Linsen konnten denn Biss halten.
Eigentlich sehnte ich mich jetzt nach einem kuehlen Eis um den oben genannten Geschmack loszukriegen, zu zahlen und das Weite zu suchen. - Die zwei bestellten einfachen 1 Dezi Gewuerztraminer kosteten auch noch EUR 6,-- das Glaserl und die Kugel blassem Himbeereis schlug mit EUR 5.50 in die Kasse. - Mit etwas Wehmut dachte ich an meinen Vorabend in der Hostellerie Schwendi in Kientzheim und u.a. an deren feinen Hasenbraten zurueck. Am naechsten Tag, Sonntag, 23.August 09, ca 15:00h bekam ich leichtes Fieber. Lust auf Essen hatte ich schon am Fruehstueckstisch verloren. Um 18:00h, bereits bettlaegrig, erwischte mich ein furchtbarer Schuettelfrost, welcher bis ca 20:00h andauerte. Die Nacht war dementsprechend. Am Morgen begann der exessive Durchfall, welcher die ganze darauf folgende Nacht andauerte. (i.d. Nacht ca 10 x rennen) Der Arzt diagnostizierte starke Fleischvergiftung. Meinen gebuchten Rueckflug nach Bahrain am 24.8.09 konnte ich nicht antreten. - (Stornogebuehr EUR 92.--) Noch musste ich den ganzen Mittwoch und Donnerstag im Bett verbringen und habe jeweils 12-14 Std geschlafen. - Ich lebte und ass 14 Jahre auf Inseln im indischen Ozean von Madagaskar bis Sri Lanka und ueberhaupt ging es mir noch nie so dreckig. Mein Anruf bei Frau Hellmann in Osthouse mit Krankenbericht am Samstag, den 29.08.09 ergab: "Ja, ich erinnere mich an Sie. Die Pied de Porc kamen deshalb so schnell auf Ihren Tisch weil ein Gast diese am Vorabend bestellt hat und diese vorbereitet im Ofen gehalten werden. Es hat sich auch niemand ausser ihnen beschwert." - Ich machte daher die Bemerkung: " Vielleicht sind die schon alle tot ." Frau Hellmann sollte ihre Version mit ihrem Sohn nochmals ueberarbeiten und dieser den Respekt vor der Gesundheit seiner zahlenden Gaeste ! D. Neckermann www.hotelalaferme.com/de/aigle/index.php3
Lieber Leser,
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