Kochen wie früher: Suppengrün ist lecker und sorgt für VitamineDatum: 19. 01. 2007Gourmet Report Archiv
Viele kennen Suppengrün noch aus ihrer Kinderzeit, wenn die Mutter
in der Küche stand und einen deftigen Eintopf kochte. Möhren gehören
dazu, Porree, ein Stück Sellerie, eventuell eine Petersilienwurzel
und drumherum ist ein Gummiband, das alles zusammenhält. Beim Einkauf
sollte man darauf achten, dass das Suppengrün einen frischen Eindruck
macht, sagt Gertraud Schwillo, Chefredakteurin von kochen & genießen:
"Die Blätter des Porree sollten knackig und frisch sein und nicht schlapp. Die Möhren sollten sich nicht biegen, sondern auch knackig sein und der Sellerie sollte keine braunen Stellen oder faulen Stellen haben."
Auch heutzutage ist Suppengrün eine ideale Grundlage für viele
Gerichte. Und der Gemüse-Mix hat einen entscheidenden Vorteil:
Suppengrün kann man vielseitig verwenden. Es schmeckt zum Beispiel
hervorragend in deftigen Wintergerichten:
Suppengrün enthält jede Menge gesunde Inhaltsstoffe, etwa Calcium, B-Vitamine und Ballaststoffe. Außerdem gibt es dem Essen ein ganz besonderes Aroma: "In der Kombination von Sellerie, Möhre und Lauch, eventuell auch Petersilienwurzeln gibt es dem Gericht eine sehr kräftige herzhafte Note. Zum Beispiel bei gekochtem Fleisch oder Hähnchen in der Suppe oder bei Schmorgerichten an den Bratenfonds." Im Kühlschrank hält sich Suppengrün etwa fünf Tage, es lässt sich aber auch wunderbar einfrieren, schreibt kochen & genießen. Wenn man das Gemüse würfelt und blanchiert, bleibt es in der Tiefkühltruhe sechs bis acht Monate frisch.
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