Deutschsprachige Zeitungen in UngarnDatum: 15. 11. 2005Gourmet Report Archiv
Wer sich während des Urlaubs in Budapest, am
Balaton oder andernorts im Karpatenbecken über die Ereignisse in
Ungarn informieren möchte, muss nicht über Medien in ungarischer
Sprache verzweifeln: Deutschsprachige Zeitungen und deren
Internetauftritte liefern Ungarn-Reisenden wie Daheimgebliebenen
topaktuelle Informationen aus dem Land der Magyaren.
Seit 1994 erscheint die Wochenzeitung Pester Lloyd, die heute größte deutschsprachige Zei-tung Ungarns. Der traditionsreiche Vorgänger des Blatts geht auf das Jahr 1854 zurück und war laut Stefan Zweig fast 100 Jahre lang "Ungarns deutsche Stimme". 1945 erschien die letzte Ausgabe vor dem erzwungenen Schweigen während der kommunistischen Ära des Landes. Die Zeitung informiert heute über ungarische Politik, Wirtschaft und Kultur sowie Ereignisse, die für deutschsprachige Besucher und Geschäftsleute wichtig sind. Dazu zählt auch ein Veranstaltungskalender mit Ausgeh-Tipps. All das finden Interessierte auch im In-ternet unter www.pesterlloyd.net . Im Jahr 1999 spaltete sich aus der Redaktion des Pester Lloyd die Budapester Zeitung ab. Ein Team von internationalen Journalisten produziert die Printausgabe ebenfalls im Wochen-rhythmus. Unter www.budapester.hu lässt sich das Neueste rund um die ungarische Hauptstadt abrufen. Die Rubrik "Gastronomie" liefert Ideen für kulinarische Highlights während des Aufenthalts in der Donau-Metropole. Wen es an den Plattensee verschlägt, sollte einen Blick in die Balaton Zeitung werfen, die auch in gut sortierten Zeitungskiosken in Deutschland erhältlich ist. Die monatlich erschei-nende Publikation informiert nicht nur, aber schwerpunktmäßig über das Geschehen rund um das "ungarische Meer": Regionale Politik und Wirtschaft werden ebenso abgedeckt wie touristische Neuigkeiten und ein ungarnweiter Veranstaltungskalender. Der Online-Auftritt ist unter www.balaton-zeitung.de zu finden. Frisch, informativ und unterhaltsam kommt PEP!, das deutsch-englischsprachige Trendmaga-zin, daher. Viermal im Jahr erscheint die Printversion, im Internet sind die Interviews, Repor-tagen und Hintergrundgeschichten unter www.pepmagazin.hu abrufbar. Gerade hat das PEP!-Team für ihr Heft einen Preis gewonnen: den ungarischen Design Award 2005.
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