Brot im ÜberflussDatum: 16. 11. 2009Gourmet Report Archiv
Brot im Überfluss
Verschwendung des Grundnahrungsmittels durch falsche Lagerung - Tipps vom DLG-Experten Für 94 Prozent der Bundesbürger gehören Brot und Backwaren täglich auf den Speiseplan. Seit Jahren liegt der Konsum stabil auf hohem Niveau, zuletzt erreichte er statistisch gesehen rund 83 Kilogramm pro Kopf und Jahr. Doch davon wird längst nicht alles gegessen, weiß Prof. Dr. Meinolf Lindhauer. Er ist wissenschaftlicher Leiter der Brotprüfung, die das Testzentrum Lebensmittel der DLG (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft) diese Woche in Berlin durchführt. Dort werden über 1.700 Brote und Kleingebäcke qualitativ untersucht. Die Deutschen sind verschwenderisch mit ihrem Brot. Nach Angaben des Verbandes Deutscher Großbäckereien werden nur etwa 56 Kilogramm an Brot und Backwaren tatsächlich verzehrt. "Der Rest wandert in Privathaushalten in den Müll", bedauert Prof. Lindhauer. Gründe hierfür seien vor allem falsche Aufbewahrung und Verderb. Für eine optimale Qualität von Brot und Backwaren sollten Verbraucher nach Aussage des DLG-Experten deshalb einige wichtige Regeln beachten:
- Brote und Brötchen mit hohem Weizenmehlanteil wegen
Schimmelgefahr nicht zu lange lagern (höchstens 3 Tage);
lieber öfter und in kleineren Portionen kaufen
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