Adipositas im Kindes- und JugendalterDatum: 07. 10. 2009Gourmet Report Archiv
Adipositas im Kindes- und Jugendalter
jugendliche Patienten immer schwerer Das Robert-Koch-Institut geht in seiner groß angelegten KIGSS-Studie von 800.000 von Adipositas betroffenen Kindern und Jugendlichen aus. Bei der Hälfte der adipösen Kinder und Jugendlichen liegt mindestens eine Begleiterkrankung oder ein weiterer Risikofaktor vor. Aus mehreren regionalen Untersuchungen in Deutschland wird deutlich, dass die Krankheitshäufigkeit von Übergewicht und Adipositas weiter stark steigt. Daraus lässt sich schließen, dass die im Moment durchgeführten Maßnahmen zur Prävention nicht ausreichen, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, wie das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de warnt. Auf der Basis der aktuellen Referenzwerte der Arbeitsgemeinschaft Adipositas im Kindes- und Jugendalter (AGA) sind derzeit 10 bis 18 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland übergewichtig. Eine Adipositas als krankhafte Fettleibigkeit liegt bei etwa 4 bis 8 Prozent vor. Besondere Risikofaktoren für die Entstehung einer Adipositas im Kindes- und Jugendalter sind:
- familiäre Belastung (adipöse und übergewichtige Eltern)
Adipositas: hoher Krankheitswert
Kosten der Fettleibigkeit
Patienten immer schwerer
Kein Ausbildungsplatz wegen Adipositas? Präventionsmaßnahmen haben bisher nicht ausgereicht, um der beschriebenen Entwicklung von Fettleibigkeit bei Kindern und Jugendlichen entgegenzuwirken. Legt man streng wissenschaftliche Kriterien an, lassen sich zurzeit keine Aussagen über die Wirksamkeit einer Adipositastherapie im Kindes- und Jugendalter oder über die Wirksamkeit einzelner Elemente der Therapie machen. In der imedo Gruppe „Adipositas“ haben Sie die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen über Erfahrungen und Therapien auszutauschen und können offen darüber schreiben: http://www.imedo.de/group/overview/index/220-adipositas Lesen Sie weiter zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in den imedo-Gesundheitsnews: “Jugendliche brauchen ausreichend Schlaf” ( http://gesundheitsnews.imedo.de/news/107332-jugendliche-mussen-ausreichend-schlafen ) Autor: Edmund Fröhlich Edmund Fröhlich absolvierte ein sozial- und erziehungswissenschaftliches Studium, das er 1983 als Diplom-Pädagoge abschloss. Dennoch war es das Management, das seine berufliche Laufbahn prägte: zunächst in der Freien Wohlfahrtspflege und seit 1991 im Gesundheitsbereich, in der Geschäftsleitung von Rehabilitationskliniken, u. a. einer Adipositas-Klinik. Er ist heute selbstständig im Management für Unternehmen und Verbände im Gesundheitswesen tätig, zudem ehrenamtlich im Vorstand der Deutschen Kinderhilfe und des Kindernetzwerkes sowie im Beirat der Gesundheitswirtschaft Rhein-Main e. V. engagiert. Fröhlich hat für das gesellschaftliche Phänomen der fettleibigen Kinder und Jugendlichen den Begriff „Generation Chips“ ( www.generation-chips.de ) geprägt und engagiert sich intensiv für eine Besserung der Umstände.
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